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junge kunst aus berlin

- berliner zeichner -
felix carl - annette stieger - stefan torp - tamara tršlsch
martina m. dreier - markus hallstein - natascha rossi - ellen semen - thomas volkwein

In Zusammenarbeit mit Galerie Expo 3000 Berlin
EinfŸhrung: Spunk Seipel

08. Juni - 23. Juni 2002, Do - So 15.00 - 18.00 Uhr
Eröffnung: Freitag, 07. Juni, 20.00 Uhr


Die Ausstellung Berliner Zeichner entstand in Zusammenarbeit mit der Projektgalerie Expo 3000 in Berlin, die letztes Jahr in der Neuen Galerie Landshut junge franzšsische Kunst prŠsentiert hat. Die Auswahl der Zeichnungen traf Spunk Seipel.

Im ersten Gescho§ der Galerie werden  Stefan Torp, Felix Carl, Annette Stieger und Tamara Tršlsch ausgestellt. Hier handelt es sich um vier KŸnstler, die ausschlie§lich grafisch arbeiten.
WŠhrend Torp verschiedenste Stilmittel aufgreift, wie z.B. Comic und Fotorealismus, um jedem Bild seine eigene Aussage zu verleihen, versuchen Carl, Stieger und Tršlsch gemeinsam zeichnerisch ihre Umwelt zu erfassen, in dem sie z.B. gemeinsam auf Berliner SpielplŠtzen ihre EindrŸcke skizzieren.
 
Im zweiten Geschoss werden KŸnstler prŠsentiert, fŸr die die Zeichnung ein eigenstŠndiges Medium ist, aber nicht das ausschlie§liche Ausdrucksmittel. Thomas Volkwein und markus Hallstein thematisieren in der Nachfolge von Martin Kippenberger alltŠgliche Situationen ebenso wie durch die Medien gehypte Personen und Themen. Ihre Zeichnungen weisen einen hohen Grad an Ironie auf.
Ihre ehemalige Studienkollegin Ellen Semen prŠsentiert ebenfalls Medienthemen in ihren Zeichnungen, wirkt aber viel erzŠhlerischer und distanziert sich von ihren Motiven nicht demonstrativ, sondern kann z.B. den 'Zeichentrickmonstern' aus Hollywood durchaus liebnswŸrdige Aspekte abgewinnen.
Natascha Rossi wiederum betont in ihren Zeichnungen einen kindlichen Strich, um u.a. €ngste und Horrorszenarien schildern zu kšnnen und deren Darstellung neue QualitŠten zu geben.
Martina Minette Dreier schildert in ihren Bleistiftzeichnungen Szenen ihrer Generation und aus den Medien und wird auf diese Weise zu einer Illustratorin ihrer Generation.

Die Ausstellung bietet somit einen guten †berblick Ÿber die (Berliner) Zeichnerszene und beweist, da§ die Zeichnung trotz aller neuen Medien nichts an ihrer Anziehungskraft fŸr junge KŸnstler verloren hat und auch nichts an ihrer kŸnstlerischen Aussagekraft.



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